Mittwoch, 29. April 2026

Indiependables: Eine neue Anlaufstelle für Selfpublishing-Bücher



Endlich mehr Indie-Bücher finden: Ein Blick auf Indiependables

Bist du auch ständig auf der Suche nach neuem Lesestoff, aber hast das Gefühl, dass dich die Bestsellerlisten im Buchhandel irgendwie nicht mehr so richtig abholen?

Ich bin vor Kurzem auf ein Projekt gestoßen, das genau da ansetzt: Indiependables. 
Es ist eine Plattform, die sich voll und ganz auf Selfpublishing-Bücher aus dem deutschsprachigen Raum konzentriert. 

Die Idee dahinter ist simpel. 
Man möchte all den spannenden Geschichten, die abseits der großen Verlagshäuser entstehen, ein Zuhause geben.
Die Seite ist zwar noch im Aufbau, aber ich habe mich in den letzten Tagen mal ein bisschen durchgeklickt, um zu sehen, wie man dort eigentlich nach neuem Lesefutter suchen kann.

Wie das Suchen auf der Seite funktioniert

Das Herzstück von Indiependables sind die Filter. 
Anstatt dich durch endlose Kategorien zu wühlen, kannst du dort sehr gezielt festlegen, was du lesen möchtest. Du findest auf der Seite verschiedene Reiter, über die du deine Suche eingrenzen kannst.

* Genres & Sub-Genres: Von Fantasy bis Krimi ist alles dabei, und das Ganze sehr detailliert (zum Beispiel nach speziellen Fantasy-Stilen oder Krimi-Arten).

* Tropes: Das ist für mich der interessanteste Punkt. Wenn du ein Fan von Enemies-to-Lovers, Slow Burn oder Found Family bist, kannst du genau diese „Zutaten“ für deine nächste Lektüre filtern.

* Diversität: Du kannst explizit nach Büchern suchen, die bestimmte Perspektiven oder Identitäten abbilden, wie zum Beispiel queere Repräsentation oder Protagonist:innen mit Behinderungen.

* Details & Transparenz: Ein praktisches Extra ist, dass man auch nach dem „Spice Level“ filtern kann oder sehen kann, ob bei der Entstehung KI-Tools genutzt wurden.

Man setzt also seine Haken bei den Dingen, auf die man gerade Lust hat, und bekommt dann die passenden Bücher angezeigt.

Mein bisheriger Eindruck (und was noch optimiert werden könnte)

Ich habe die Seite bisher ausschließlich über das Handy genutzt. Da die Plattform noch in der Entwicklung ist, finde ich die Bedienung am Smartphone an manchen Stellen noch ein wenig unpraktisch.
Besonders beim Stöbern fände ich es super, wenn man die Darstellung der Ergebnisse etwas anpassen könnte. Zum Beispiel, indem man die Cover und die dazugehörigen Infos etwas verkleinert. So hätte man mehr auf einen Blick, ohne ständig so viel scrollen zu müssen.
Was mir beim Suchen aktuell auch noch ein wenig fehlt, ist eine klare Rückmeldung, welche Filter ich gerade aktiv gesetzt habe. Wenn ich zum Beispiel gezielt nach Büchern mit Behinderungen suche und mir eine Liste angezeigt wird, sehe ich nicht sofort, dass dieser Filter gerade „aktiv“ ist. Da bin ich manchmal kurz unsicher, ob ich wirklich die richtige Einstellung gewählt habe oder ob mir gerade alle Bücher angezeigt werden.

Fazit

Trotz der kleinen Kinderkrankheiten, die bei einem Projekt in dieser frühen Phase völlig normal sind, finde ich die Idee hinter Indiependables echt stark. Es ist eine tolle Anlaufstelle, um den eigenen Lesehorizont zu erweitern und Autoren zu unterstützen, die ihre Bücher in Eigenregie veröffentlichen.

Ich bin sehr gespannt, wie sich die Seite in den kommenden Wochen und Monaten noch weiterentwickelt. Wenn ihr auch Lust habt, ein bisschen abseits des Mainstreams zu stöbern, schaut doch mal vorbei:

https://www.indiependables.com 

Jetzt bin ich aber neugierig. 
Wie sucht ihr eigentlich nach eurem nächsten Buch? Habt ihr bestimmte „Suchbegriffe“ oder Tropes, nach denen ihr im Netz gezielt Ausschau haltet? 
Erzählt es mir in den Kommentaren!


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